Donnerstag, 17. September 2009

Mein modifiziertes Wahlprogramm

Gegen Ende der Wahlperiode habe ich nun auch mein vollständiges Programm zusammengestellt, das natürlich alle anderen bei Weiten übertrifft :-) Ich schätze den Diskurs, der über das Kulturministerium.ch entsteht, egal wer gewinnt. Wir wollen das weiterführen.

1 GEMEINSAM REGIEREN (DU BIST AURELIA)
Kooperation mit 1000 Partnerinnen (Vereine, Initiativen, Gruppen die sich für eine Freiheit der kulturellen Landschaft einsetzen ohne Angst und weniger Zwänge einsetzen). Durch diese Gemeinsamkeit lösen wir auch locker alle anstehenden Probleme. Aurelia Fischli ist eine Initiative des Netzwerks unabhängiger Kunsträume in der Schweiz (offoff.ch) Aurelia ist Viele! Aurelia bedeutet maximale Unterhaltung bei grösstmöglicher realpolitischer Veränderung.

2 BILDUNG
Gründung subversiver Akademie ohne Einstiegsbarrieren, von Elektronik über Philosophie bis zu Musikkursen. Kostenlos und schweizweit. Spass an der Kunst&Technik vermitteln! Lehrende werden anerkannte Professoren und Schüler erhalten anerkannte Bildungsnachweise. Geld ist nicht im Spiel. Verhandelt wird ausschliesslich mit sozialem Kapital. Weiterführen und vernetzen was Viele schon begonnen haben. Pro besuchtem Kurs gibt es 10.000 ECCS Punkte.

3 MEDIENKULTUR?
Da unsere Jugend/Gesellschaft immer mehr Zeit in virtuellen Netzwerken verbringen, wird Medienkultur ein zentrales Thema sein:
- Überwachung im öffentlichen Raum
- Keine Speicherung von DNA -u. anderer persönlicher Daten (Biometrie)
- Medienkompetenz entwickeln

4 SOZIAL / LUXUS FÜR ALLE
Bewusstseinsbildung durch politische Aktion
- Grundeinkommen
- Künstlersozialversicherung, Gesundheitsvorsorge, Kostenlose Zahnregulierungen für Künstler unter dem Motto "Bilder für Zähne"
- Künstler & Kinder, kann man als künstler überhaupt kinder haben ohne als sozialfall zu gelten? Gründung von dadaistischen Kinderkrippen.
- Luxus für alle (siehe Spassguerrilla/Regierung)

5 VERNETZUNG/AUSSTELLUNGSTÄTIGKEIT
Kunstbiennale (alle 70 Jahre)
- Schweizweite und vernetzte Ausstellungskonzepte installieren und fördern
- Vernetzung der Kunstszenen (Schauspieler, Literaten, Bildende künstler, forschung, etc.)
- Elektronisches Telefonbuch der Schweizer Künstler (mit Bankverbindungen und anderen wichtigen Daten)

6 DIVERSE KÜNSTLERISCHE/PERFORMATIVE THEMEN und SPASSGUERRILLA/REGIERUNG
Aufrütteln und Sichtbarmachen von politischen verkrusteten Strukturen bevor sie entstehen!
Z.B. Ein Dienstwagen zum gemeinsamen Porschefahren als asozialpolitische Aktion zur Vermittlung von spass an politik!

7 IDENTITÄT
Jeder ist willkommen - Sans Papiers - Anerkennung von Menschen insbesondere Künstlern ohne Papiere - Anerkennung jeden Geschlechts (auch virtuelle, netzwerkige, multiple und andere figuren) ausgeweitete genderdiskussion - jeder hat eine Stimme / 20% der Schweizer bevölkerung dürfen ja gar nicht am politischen Leben teilhaben, weil sie keine stimme haben

8 WOHNEN & NICHTS MACHEN
Konzept der Zwischennutzungen. Marc Divo wird als Minister für Wohnen und Nichtsmachen eingesetzt und bekommt Ressourcen für eigene Umsetzung.

9 FREIHEIT DER KULTUR
Die freie Vermischung von Kultur (z.B. das Remixing oder Sampling von Musik) sollte immer möglich sein. Künstler müssen in diese Richtung sensibilisiert werden. Künstler, die das nicht möchten können sich auch auf herkömmliche Lizenzen beziehen und hoffen, dass sie nicht vergessen werden (70 Jahre). Unterstützung des Public Domain Day am 1.Januar 2010. Das Recht auf freie Lizenzen dient der Vielfalt kultureller Produktion. Die offene Lizenz löst noch nicht alle Probleme. Wichtig sind freie Verwertungsgesellschaften oder der Einsatz von funktionstüchtigen Payment Tools sowie Bildung der Konsumenten, anstelle von Antipiraterie-Vorträgen an Schulen.

10 REPRÄSENTATION
Aurelia Fischli repräsentiert das Kulturministerium durch unterhaltsame Shows und Aktionen

1 Kommentar:

  1. hello... hapi blogging... have a nice day! just visiting here....

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